Vereinsamung bei Senioren – Gibt es Lösungen?

So mancher Senior erfreut sich auch im hohen Alter guter Gesundheit. Er braucht keine Betreuung oder Pflege im eigentlichen Sinne. Oft kämpft er jedoch mit einem ganz anderen Problem: Vereinsamung. Diese tritt bei Senioren sehr häufig auf.

Die Gründe für das Alleinsein liegen klar auf der Hand. Ehepartner, Familienmitglieder, Freunde und Bekannte versterben. Es fehlen wichtige Bezugspersonen. Mehr und mehr vereinsamt ein Senior. Er füllt sich alt und nutzlos.

Dem Alleinsein entgegenwirken? Das schaffen die wenigsten Senioren. Soziale Kontakte können nicht gepflegt werden, weil sie oft einfach nicht mehr vorhanden sind. Das Berufsleben liegt schon lange zurück, die Familie lebt oft weit entfernt oder im Ausland und sonst ist auch niemand da, der den Senior „an die Hand nimmt“ und ihn ein Stück in seinem Leben begleitet. Doch es geht auch anders.

Seniorenresidenzen, Pflegeheime und Seniorenwohngemeinschaften bieten eine gute Lösung. Doch nicht jeder Senior möchte gerne seine geliebte und gewohnte Umgebung, die alten Erinnerungstücke oder kurz: die eigenen vier Wände im Alter verlassen. Gerade älteren Menschen bietet die gewohnte Umgebung ein Stückchen Sicherheit. Hier finden sie sich zurecht und hier fühlen sie Geborgenheit, welche ihnen ein neues Luxuszimmer in der Seniorenresidenz nicht bietet.

Wenn es niemanden aus der Familie und Bekanntenkreis gibt, der den Senior durch den Tag begleitet, kann eine 24h-Betreuerin eine gute Alternative sein. Kochen, Lesen, Fernsehen all das macht zu zweit wieder mehr Freude. Die Wohnung ist wieder aufgeräumt, der Senior gut versorgt. Oft blühen ältere Menschen wieder richtig auf, sobald sie jemanden im Haus haben. Sie werden aktiver und unternehmungsfreudiger.

Alte Kontakte werden aufgefrischt. Familienangehörige reisen zum polnischen Sonntagsbraten an. Das soziale Umfeld wird gefestigt. Der Senior hat wieder eine Bezugsperson, eine helfende Hand. Da können Zukunftspläne geschmiedet werden.

Nicht immer suchen Senioren von sich aus den Anschluss zu anderen Menschen. Sie scheuen sich davor, abgelehnt zu werden. Ältere Personen sind oft untätig, obwohl sie gerne mehr mit anderen unternehmen würden. Alleine schaffen sie oft den ersten Schritt nicht. Genau hier hilft die 24h-Betreuerin. Sie begleitet den Senior durch seinen Alltag und gemeinsam machen sie aus jedem neuen Tag einen lebenswerten Lebensabschnitt.

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